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B1.4

Energieeffizienz

1 Konzeptionelle Idee und mögliche Grenzen

Mit der Gewinnung / Erzeugung und Verteilung von Energieträgern, thermischer und elektrischer Energie gehen relevante Umweltbelastungen einher. Die Freisetzung klimarelevanter CO2-Emissionen ist wohl die bekannteste.

Aus diesem Grund sind Produkte, die zum Erreichen der gewünschten Funktionalität wenig Energie benötigen, die also energieeffizient sind, meist auch umweltfreundlich. Dabei spielt naturgemäß auch die Art des benötigten Energieträgers eine wichtige Rolle, denn umweltseitig ist entscheidend, wieviel Primärenergie eingesetzt wird und wie diese Energie produziert wird.

Über den mit „energieeffizient“ meist adressierten niedrigen Energieverbrauch während der Nutzungsphase hinaus kann auch der kumulierte Gesamtenergieverbrauch für den gesamten Lebensweg des Produktes eine sehr hilfreiche Orientierung zur Bestimmung der Umweltfreundlichkeit sein.

Da die Reduzierung des Energieverbrauches bei der Produktnutzung neben einer Umweltentlastung auch zu einer Reduzierung der Nutzerkosten führt und es sich damit um eine klassische „win-win“-Situation zwischen Ökologie und Ökonomie handelt ist die Umsetzung dieses Ökodesign-Prinzips eigentlich weitestgehend unstrittig.

Allerdings wird häufig diskutiert, ob zu ambitionierte Anforderungen an die Energieeffizienz den ökonomischen Vorteil nicht wieder „auffressen“. Vor diesem Hintergrund findet sich in diesem Themenpapier eine einschlägige Analyse, die zeigt wie auf der Ebene eines typischen Haushaltes die energetischen und ökonomischen Effekte unterschiedlich ambitionierter Energiesparprodukte untersucht werden können.

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