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A1.5

3 Politische Ziele

In den letzten Jahren ist der Verlust von Lebensräumen und Arten zu einem der zentralen Themen umweltpolitischen Handelns geworden. Grund hierfür ist unter anderem die Einsicht, dass intakte Naturräume mit ihrer jeweiligen Artenvielfalt eine nicht zu ersetzende Lebensgrundlage sind und zudem wertvolle Dienstleistungen für die Gesellschaft bereitstellen.4

Seit auf der Nairobi Konferenz die Konvention über die Biologische Vielfalt verabschiedet wurde und ab Juni 1992 auf der Rio-Konferenz unterzeichnet werden konnte, fand eine Vielzahl an Folgekonferenzen statt. Auf einer Folgekonferenz 2010 in Nagoya wurde ein Strategieplan mit 20 Zielen verabschiedet, die bis 2020 erreicht werden sollen.

Als Beitrag zur Umsetzung der CBD hat die Bundesregierung 2007 eine Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) verabschiedet.5.Auch die Europäische Union hat 2011 eine Biodiversitätsstrategie6 in Kraft gesetzt mit dem Ziel, den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen.

4 Vgl. hierzu: TEEB (2008): The Economics of Ecosystems & Biodiversity. ISBN-13 978-92-79-08960-2, Cambridge, UK sowie TEEB (2010): The Economics of Ecosystems & Biodiversity, Report for Business, Executive Summary. ISBN 978-3-9813410-1-0, Malta.

5 Zu finden unter: http://www.bfn.de/0304_biodivstrategie-nationale.html

6 Siehe: COM (2011): Europäische Kommission: Lebensversicherung und Naturkapital: Eine Biodiversitätsstrategie der EU für das Jahr 2020, KOM(2011) 244 endgültig. Brüssel.

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